Kampagnen-Video: Aufwerten Jetzt!


Mehr Informationen unter: http://www.soziale-berufe-aufwerten.de

Tarifinfo Behindertenhilfe: Tarifverhandlungen gescheitert

Für die verantwortungsvolle Arbeit in der Behindertenhilfe wollen die Arbeitgeber nicht mehr Geld bezahlen. Einer besseren Eingruppierung haben sie eine klare Absage erteilt. Auch in Kindertagesstätten oder im Allgemeinen Sozialen Dienst sehen sie keine Notwendigkeit für eine Aufwertung. Deshalb hat ver.di am 21. April 2015 das Scheitern der Tarifverhandlungen erklärt.

In der ver.di-Kampagne zur Aufwertung geht es um alle Berufe im Sozial- und Erziehungsdienst. Für die Behinderten- hilfe fordert ver.di neue Tätigkeitsmerkmale. Ein spezielles Eingruppierungsmerkmal zum Beispiel für Heilerziehungs- pfleger/innen ist längst überfällig.

Für Einrichtungen, die unmittelbar von den Tarifverhandlun- gen betroffen sind, wird nun die Urabstimmung eingeleitet. Beteiligt euch!

Tarifinfo herunterladen.

Tarifverhandlung in 5. Verhandlungsrunde gescheitert! Gibt es eine Urabstimmung?

Die Tarifverhandlungen für den Sozial- und Erziehungsdienst sind in der fünften Verhandlungsrunde gescheitert. Die ver.di- Bundestarifkommission entscheidet über Urabstimmung!

Die Tarifverhandlungen mit der Vereinigung der kommunalen Arbeitgeberverbände (VKA) über die Aufwertung der Sozial- und Erziehungsberufe sind in der fünften Verhandlungsrunde am 20. und 21. April 2015 in Offenbach erneut ohne Ergebnis geblieben. Die ver.di- Verhandlungskommission hat deshalb einstimmig beschlossen, bei der Bundestarifkommission für den öffentlichen Dienst die Feststellung des Scheiterns der Verhandlungen und die Durchführung der Urabstimmung zu beantragen.

-> Das gesamte Tarifinfo herunterladen.

Aufwerten Jetzt! - Diakonie-Beschäftigte unterstützen Aufwertungskampagne

Diakoniebeschäftigte in Baden Württemberg, hier ver.di KollegInnen aus dem Sonnenhof, unterstützen Aufwertungskampagne und Streiks in den Sozial und Erziehungsdiensten. Sie können zwar nicht zum Streik aufgerufen werden, aber können mit vielfältigen Aktionen die Kampagne mit unterstützen.

Sozial- und Erziehungsberufe: Arbeitgeber verweigern auch in der vierten Verhandlungsrunde generelle Aufwertung

Auch die vierte Verhandlungsrunde zwischen der Vereinten Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di) und der Vereinigung der kommunalen Arbeitgeberverbände (VKA) für die Beschäftigten im Sozial- und Erziehungsdienst ist am heutigen Donnerstag (16. April 2015) in Hannover ohne Ergebnis geblieben. "Die Arbeitgeber lehnen nach wie vor eine generelle Aufwertung der Sozial- und Erziehungsberufe ab.

Insbesondere bei den Fachkräften für Arbeits- und Berufsförderung in Werkstätten für Menschen mit Behinderungen verweigern sie strikt eine höhere Eingruppierung der Gruppenleitungen", sagte ver.di-Verhandlungsführer Onno Dannenberg. "Wenn es in der nächsten Verhandlungsrunde am Montag und Dienstag wieder kein verhandlungsfähiges Angebot gibt, riskieren die Arbeitgeber eine deutliche Eskalation dieser Tarifauseinandersetzung."

Großkundgebung am 20.4.2015 in Stuttgart: Aufwerten Jetzt!


Ab 11.45 demonstrieren wir solidarisch mit allen anderen Beschäftigten im Sozial‐ und Erziehungsdienst auf den Stuttgarter Schlossplatz. Dort findet die Hauptkundgebung mit dem Vorsitzenden der Gewerkschaft Verdi, Frank Bsirske statt.

Beginn der Kundgebung: 12.30 Uhr, Ende: 14.00 Uhr

Wichtig: Bitte leitet diese Info an Eure Kolleginnen und Kollegen weiter!

Blumen für die sozialen Arbeiter!

„Richtig gut – Aufwerten jetzt“ steht auf den Papierblumen, die in Osnabrück jetzt vor etlichen Kita-Tagesstätten wachsen - zumindest virtuell. Das Team von "Osonstrike", dem Streikblog für den Sozial- und Erziehungsdienst Osnabrück, hat ein Mobilisierungsvideo erstellt, in dem zwei Personalräte aus Osnabrück Elterninfos verteilen und städtische Kitas mit Protestblumen aufblühen lassen.

Tarifinfo: Auch in der dritten Verhandlungsrunde kein Angebot der Arbeitgeber!


Trotz klarer Signale der Beschäftigten im Sozial- und Erziehungsdienst, die sich mit eindrucksvollen Warnstreiks für ihre Forderung nach deutlicher Verbesserung der Eingruppierung eingesetzt haben, legten die kommunalen Arbeitgeber auch in der dritten Verhandlungsrunde am 9. April 2015 in Düsseldorf noch immer kein Angebot auf den Tisch. Die Diskussion zur Eingruppierung der Erzieherinnen und Erzieher machte deutlich, dass die Positionen weit auseinander liegen. Die nächste Verhandlung findet am 16. April 2015 in Hannover statt. Tarifinfo herunterladen.

ver.di fordert Evangelische Kirche auf, Grundrechte zu respektieren

Michael Blug, ver.di Landeschef Rheinland-Pfalz-Saarland, hat heute in einem Schreiben an den Kirchenpräsident der Evangelischen Kirche der Pfalz, Christian Schad gefordert, von arbeitsrechtlichen Konsequenzen gegen Beschäftige abzusehen, die sich an Streiks beteiligt haben. „Grundsätzlich kann jeder Beschäftigte davon ausgehen, dass ein von der zuständigen Gewerkschaft ausgerufener Streik rechtmäßig ist“, so Blug in seinem Brief an Schad.
 
„Wenn die Evangelische Kirche der Pfalz der Meinung ist die Streiks seien rechtswidrig, dann soll die Evangelische Kirche der Pfalz uns als aufrufende Gewerkschaft rechtliche Konsequenzen androhen oder diese einleiten“, so Blug weiter. ver.di werde alles daran setzten, seine Mitglieder vor arbeitsrechtlichen Konsequenzen, die aus der Teilnahme an Streiks entstanden seien, zu schützen.
 
Die Evangelische Kirche der Pfalz wendet nach dem Gesetz zur Arbeits-, Dienst, und Besoldungsvorschriften den Tarifvertrag des Öffentlichen Dienstes (TV-ÖD-VKA) direkt an. Desweiteren wendet die Evangelische Kirche der Pfalz alle ergänzenden, änderten oder ersetzenden Tarifverträge in der jeweils geltenden Fassung für die Beschäftigten der Mitglieder des Kommunalen Arbeitgeberverbandes, an. Dies ist auch in den einzelnen Arbeitsverträgen, individualrechtlich so vereinbart. Daher können die Beschäftigten nach der Evangelischen Kirche der Pfalz nach Auffassung von ver.di im Rahmen des Partizipationsstreiks unmittelbar mit einbezogen werden.

Bundeskonferenz unterstützt ver.di Kampagne

Sozial- und Erziehungsberufe aufwerten jetzt!

Erzieherinnen und Heilpädagogen, Sozialpädagoginnen und Sozialarbeiter, Arbeitserzieherinnen und Heilerziehungspfleger tragen eine große Verantwortung. Sie arbeiten hoch motiviert und engagiert, sie haben hohe Qualifikationen, und sie leisten Außerordentliches. Hierfür gebührt ihnen ein hohes Maß an Anerkennung für ihre tägliche Arbeit.

Die Realität sieht jedoch anders aus: Die Arbeitsverdichtung hat bei sämtlichen Beschäftigtengruppen im Sozial- und Erziehungsdienst immer mehr zugenommen. Die Anerkennung durch eine angemessene Bezahlung ist jedoch bislang ausgeblieben.

Die Bundeskonferenz unterstützt deshalb die Forderungen der Gewerkschaft ver.di für eine bessere Eingruppierung aller Berufsgruppen, in der aktuellen Tarifrunde für den Sozial- und Erziehungsdienst im Tarifvertrag des öffentlichen Dienstes (TVöD). Zur Solidaritäts-Erklärung.

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